Nobis Printen

Zusatzstoffe

1. Säuerungsmittel                                                                           

2. Stabilisatoren

b.) Guarkernmehl E 412
d.) Triphosphat E 451
e.) Diphosphat E 450
f.) Carboxymethylcellulose E 466

3. Säureregulator:

a.) Calciumcarbonat E 170
b.) Calciumphosphate E 341
c.) Diphosphat E 450
e.) Natriumcitrat E 331
i.) Natriumhydroxid E 524

4. Emulgator

a.) Soja-Lecithin E 322
c.) Mono- und Diactylweinsäureester von Mono und Diglyceriden von Speisefettsäuren E 472e
d.) Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren E 471

5. Antioxidationsmittel

a.) Schwefeldioxid E 220
b.) a-Tocopherol E 307
c.) Natriumascorbat E 301
d.) Kaliumdisulfid E 224

6. Backtriebmittel

7. Farbstoffe

a.) Carotine E 160a
b.) Riboflavin E 101
c.) Erythrosin E 127
d.) Azorubin E 122
e.) Ponceau 4R  E 124
f.) Karottenextrakt
g.) Curcumaextrakt

8. Geliermittel

a.) Carrageen E 407
b.) Pektin E 440
c.) Natriumalginat E 401
d.) Calciumalginat E 403

9. Verdickungsmittel

a.) Johannisbrotkernmehl E 410 
b.) Gummi arabicum E 414
c.) Acetyliertes Distärkeadipat E 1422
d.) Acetyliertes Distärkephosphat E 1414
e.) Xanthan E 415

10. Konservierungsstoffe

a.) Kaliumsorbat E 202
b.) Natriumnitrat E 251
c.) Natriumnitrit E 250
d.) Lysozyme E 1105

11. Geschmacksverstärker

12. Süßungsmittel

b.) Saccharin Natrium E 954

13. Feuchthaltemittel

a.) Glycerin E 422

Erläuterung der Zusatzstoffe

Zusatzstoffe sind Lebensmittelzutaten, die sich dadurch von anderen Zutaten unterscheiden, dass sie ausdrücklich zugelassen sein müssen. Generell gilt für den Einsatz von Zusatzstoffen, dass er technologisch notwendig ist, weil ohne sie ein Produkt in vergleichbarer Qualität nicht hergestellt werden kann. Der Herkunft nach sind die meisten Zusatzstoffe ganz normale Inhaltsstoffe von üblichen Lebensmitteln und Pflanzen. Werden sie extrahiert, gereinigt und anderen Lebensmitteln gezielt zugesetzt, so gelten sie dort als Zusatzstoffe.
Generell gelangen die Zusatzstoffe nur durch Backpulver und Backmargarine, die für die Herstellung der Backwaren zwingend notwendig sind in unsere Produkte.

Zusatzstoff

Erklärung

E-Nr.

Acetyliertes Distärkeadipat

Acetyliertes Distärkeadipat ist mit Adipinsäure vernetzte acetylierte Stärke. Es bildet mit Wasser stärker zähflüssige Massen und wird somit als Verdickungsmittel eingesetzt.

E1422

Acetyliertes Distärkephosphat

Es wird chemisch aus acetylierter Stärke und Phosphoroxychlorid hergestellt. Da es zusammen mit Wasser stärker zähflüssige Massen bildet wird es als Verdickungsmittel eingesetzt.

E1414

Azorubin

Azorubin ist ein roter Azo-Farbstoff der künstlich hergestellt wird. Azorubin kann bei empfindlichen Personen Pseudoallergien auslösen. Von häufigem Verzehr wird abgeraten. Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

E122

Calciumcarbonat

Säureregulator

E170

Calciumphosphat

Calciumphosphat wird in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt z.B. stabilisiert es den Säuregrad von Lebensmitteln (Stabilisator) und unterstützen die Wirkung von Antioxidantien. Darüber hinaus verhindert es das Anbacken und wird deshalb auch als Trennmittel verwendet.

E341

Carotin

Carotine sind Farbstoffe die in der Natur weit verbreitet sind. Sie verleihen Früchten und Gemüse Farbtöne von gelb bis orange-rot. Auch in Milch und Leber sind sie enthalten. Für den menschlichen Organismus sind sie unentbehrlich. Sie sind am Schutz der Zellen vor den schädlichen Einflüssen von Sauerstoff, ebenso wie am Sehprozess beteiligt. Sie können z.B. durch Extraktion aus Karotten oder Pflanzenölen oder bestimmten Algen gewonnen werden.

E160a

Carrageen

Carrageen wird mit Hilfe von heißem Wasser aus Rotalgen gewonnen. Carrageen wird zur Herstellung sehr stabiler Gele oder auch zäher Flüssigkeiten eingesetzt, oftmals auch in Mischungen mit anderen pflanzlichen Verdickungsmitteln.

E407

Carboxymethyl-cellulose

Ist ein Abkömmling der Cellulose und kann Flüssigkeiten zäh machen oder Schäume ausbilden und stabilisieren. Er gilt als Überzugsmittel oder Stabilisator. Carboxymethylcellulose wirkt im Körper wie ein Ballaststoff und gilt als unbedenklich.

E466

Diphosphat

Säureregulator

E450

Emulgatoren

Dienen dazu die Feinverteilung zweier oder mehrerer schlecht miteinander mischbarer Substanzen zu ermöglichen. Auch unbehandelte Lebensmittel wie Milch, Sahne oder Eier enthalten von Natur aus den bekanntesten Emulgator Lecithin.

 

Erythrosin

 

Erythrosin ist ein roter Xanthenfarbstoff. Es ist wird künstlich durch Jodierung des Farbstoffs Floureszein hergestellt. Er ist nur für Cocktailkirschen, kandierte Kirschen oder Obstsalat mit Kirschanteil zugelassen. Es trägt nicht zur Jodversorgung bei, kann aber bei Patienten mit Schilddrüsenfunktionsstörungen zu Irritationen führen.

E127

Glycerin

Glycerin ist ein Feuchthaltemittel und Grundbaustein aller Fette. Glycerin kommt in allen lebenden Zellen vor und ist somit völlig unbedenklich. Es wird aus pflanzlichen Fett hergestellt meist aus Kokosfett.

E422

Guarkernmehl

Wird aus den Samen der Guarbohne hergestellt und dank seiner guten Wasserbindung und dem guten Wasserhaltevermögen als Verdickungsmittel und Stabilisator verwendet.

E412

Gummi arabicum

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er wird als Füllstoff, Stabilisator und Verdickungsmittel in einer Vielzahl von Lebensmitteln wie z.B. Süßwaren, Bier, Tortenguss, Sahnesteif und Getränkepulver eingesetzt.

E414

Johannisbrotkern-mehl

Aus dem Endosperm der Samen des Johannesbrotkernbaumes wird durch Hitzeeinwirkung Johannesbrotkernmehl gewonnen. Es wird in Backwaren, Marmeladen, Speiseeis und Milchmischgetränken als Verdickungsmittel und Geliermittel eingesetzt.

E410

Kaliumsorbat

Kaliumsorbat ist das Kaliumsalz der Sorbinsäure und ist, wie diese, ein Konservierungsstoff der natürlich in Vogelbeeren vorkommt. Als Lebensmittelzusatzstoff wird Kaliumsorbat jedoch chemisch synthetisiert. Kaliumsorbat hemmt das Wachstum von Hefen, Schimmelpilzen und Bakterien.

E202

Lecithin

Lecithin ist ein natürlicher fettähnlicher Stoff und in Lebensmitteln wie Eigelb, Mohrrüben, Milch, Sahne, Schalenfrüchten oder Pflanzenölen reichlich enthalten. Als Emulgator sorgt es dafür dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen und als Antioxidationsmittel schützt es Fette zudem vor dem ranzig werden.

E322

Lysozyme

Lysozym ist ein Enzym, das im menschlichen Körper z.B. in Tränenflüssigkeit vorkommt. In der Regel wird es aus Hühnerei gewonnen und ist als Konservierungsmittel ausschließlich für Hart- und Schnittkäse zugelassen.

E1105

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren

Ein Emulgator, der in Backwaren Wechselwirkungen mit der enthaltenen Stärke eingeht, was dazu führt, dass diese ihre Wasserbindungsfähigkeit länger aufrecht erhält und die Backwaren weniger schnell altbacken werden.

E471

Natriumacetat

Natriumacetat ist das Natriumsalz der Essigsäure. Acetate werden vor allem als Säureregulatoren eingesetzt: Sie mildern allzu starken sauren Geschmack und sorgen somit für den richtigen Säuregrad (pH-Wert). Zusätzlich wirkt es in Brot und Backwaren konservierend.

E262

Natriumalginat

Natriumalginat ist das Natriumsalz der Alginsäure, ist wie diese Bestandteil der Zellwände bestimmter Braunalgen und wird daraus gewonnen. Es wird in der Lebensmittelindustrie als Gelier-, Verdickungs- und Überzugsmittel eingesetzt.

E401

Natriumascorbat

Natriumascorbat ist das Natriumsalz der Ascorbinsäure und wird als Antioxidationsmittel oder Stabilisator genutzt. Es gilt als unbedenklich

E301

Natriumcitrat

Natriumcitrate sind Salze der Zitronensäure (E 330). Sie verbessern die Gelierfähigkeit von Pektinen und werden bei der Herstellung von einer Vielzahl an Lebensmitteln verwendet. Z.B. bei Marmeladen, Obst- und Gemüsekonserven, Süßwaren und Desserts.

E331

Natriumhydrogen

-carbonat

Dieses Backtriebmittel ist auch bekannt als Natron und wird durch den Kontakt mit Säuren abgebaut. Kohlendioxid  wird frei und Teige vergrößern ihr Volumen – sie gehen auf und werden locker.

E500

Natriumhydroxid

Natriumhydroxid wird durch ein chemisches Verfahren aus Natriumchlorid (= Kochsalz) gewonnnen. Es wird als Säureregulator genutzt.

E524

Natriumnitrat

 

Natriumnitrat ist ein synthetisch hergestellter Konser-vierungsstoff, der Bakterien, z.B. Clostridium botulinum, abtötet. Nitrat kommt als natürlicher Bestandteil im Boden vor und ist deswegen in unterschiedlicher Menge in allen pflanzlichen Lebensmitteln zu finden.

E251

Natriumnitrit

Natriumnitrit ist ein synthetisch hergestellter Konservierungsstoff der Bakterien abtötet. Nitrite haben eine gefäßerweiternde und dadurch blutdrucksenkende Wirkung. Für Erwachsene gilt eine Zufuhr von 0,5 g als akut giftig. Vom häufigen Verzehr wird abgeraten.

E250

Natriumphosphat

Natriumphosphat kommt unter natürlichen Bedingungen in Mineralwasserquellen vor. Sie sind Abkömmlinge der Phosphorsäure und dienen als Säureregulator. Von häufigem Verzehr wird abgeraten.

E339

Pektin

Pektin ist eine der wichtigen Gerüstsubstanzen in den Zellwänden aller Landpflanzen. Als Lebensmittelzusatzstoff wird es vor allem wegen seiner Fähigkeit, Flüssigkeiten gelartig fest zu machen, eingesetzt. Mit heißem Wasser wird Pektin aus den Schalen von Äpfeln oder Zitrusfrüchten sowie aus Zuckerrübenschnitzeln isoliert. Es ist ein Geliermittel.

E440

Ponceau 4 R

Ponceau 4 R ist ein roter Azo-Farbstoff, der künstlich hergestellt wird. Er kann bei empfindlichen Personen zu Pseudoallergien in Form von Hautauschlag usw. führen. Vor häufigen Verzehr wird abgeraten.

E 124a

Riboflavin Riboflavin ist auch unter dem Namen Vitamin B2 bekannt. Es wird entweder natürlich aus Molke oder Hefe extahiert oder synthetisch hergestellt und wird als Farbstoff verwendet. Da Riboflavin wasserlöslich ist und mit dem Harn ausgeschieden wird, gilt der Zusatzstoff als unbedenklich und ist auch für Babynahrung zugelassen. E101
Saccharin-Natrium Saccharin-Natrium wird chemisch hergestellt und als Süßstoff verwendet. Im Vergleich zu Haushaltszucker ist es 500-mal süßer. E954
Schwefeldioxid Schwefeldioxid ist ein farbloses, in der Natur verbreitet vorkommendes Gas und wirkt gegen Hefen, Pilze und Bakterien. Als Antioxidationsmittel reagiert Schwefeldioxid auf verschiedene Weise mit vielen Lebensmittelinhaltsstoffen und wirkt unter anderem dem Abbau von Farbstoffen, Vitaminen und Aromen durch Sauerstoffeinfluss entgegen. E220
Soja-Lecithin Lecithin, das aus der Sojabohne gewonnen wird. Ein sehr wichtiger und weit verbreiteter Emulgator. E322